Was gibt es für eHealth-Projekte über die Grenzen Niedersachsens hinaus? Wir zeigen Ihnen eine Auswahl von Initiativen aus ganz Deutschland.
Mit der Landesinitiative eHealth.nrw zeigt Nordrhein-Westfalen seine Ausnahmestellung bei der Modernisierung des Gesundheitswesens. Über sie fördert das Nordrhein-Westfälische Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales innovative Projekte, berät Existenzgründer und schafft damit zukunftssichere Arbeitsplätze.
Im Rahmen der eHealth.nrw Initiative wurden zahlreiche Projekte initiiert, die Nordrhein-Westfalen als innovatives eHealth Land etablierten. Zu den wichtigsten E-Health Meilensteinen zählt das im Jahr 2004 gegründete Projekt eGesundheit.nrw (http://www.egesundheit.nrw.de). Es bündelt zentral alle Nordrhein-Westfälischen Telematikprojekte und setzt wichtige Impulse beim Ausbau der technischen Infrastruktur. Zu dem umfassenden System von Telematik-Anwendungen gehören Internetpräsenzen. Nordrhein-Westfalen hat als erstes Bundesland mit Gesundheit.nrw (http://www.gesundheit.nrw.de) ein Landesgesundheitsportal eingerichtet, das qualitätsgesicherte Informationen zu den Versorgungsstrukturen in Nordrhein-Westfalen sowie zu Gesundheitsthemen enthält.
2004 hat Mecklenburg-Vorpommern per Landtagsbeschluss die Gesundheitswirtschaft zu einem Entwicklungsschwerpunkt des Landes erklärt. Daraufhin wurde das Projektbüro für Gesundheitswirtschaft im März 2004 unter dem Dach der BioCon Valley® GmbH gegründet.
Seit dem 01. Juli 2007 ist BioCon Valley® offizieller Auftragnehmer des Landes für die Koordinierung der Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Das Projektbüro Gesundheitswirtschaft stellt dabei die zentrale Anlauf-und Kontaktstelle für Aktive in der Gesundheitswirtschaft dar.
Die Aufgaben von BioCon Valley® teilen sich seit Beginn des Auftrages in folgende 4 Arbeitspakete auf:
Weitere Informationen unter: http://www.gesundheitswirtschaft-mv.org
Die Landesregierung Brandenburg hat sich auf Initiative des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie am 8. November 2005 mit der Weiterentwicklung der Gesundheitswirtschaft in Brandenburg befasst. Das MASGF hat im Jahre 2006 eine Studie zu Struktur und Wirtschaftskraft der Gesundheitswirtschaft vorgelegt. Daraus hat die ressortübergreifende Steuerungsgruppe, der die Chefin der Senatskanzlei Berlin, Barbara Kisseler, und der Chef der Staatskanzlei Brandenburg, Clemens Appel, sowie die Staatssekretäre aus den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit und Wissenschaft der Länder Berlin und Brandenburg angehörten, am 26. Oktober 2007 einen Masterplan „Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg“ beschlossen.
Der Masterplan benennt strategische Ziele, definiert zwölf Handlungsfelder, gibt Empfehlungen für notwendige Maßnahmen und beinhaltet den Paradigmenwechsel, ohne die Versorgung der Bevölkerung beider Länder außer Acht zu lassen.
Diese zwölf Handlungsfelder sind:
Weitere Informationen finden Sie hier.
Die medRegio Lübeck Kompetenzzentrum eHealth GmbH wurde im Jahr 2004 durch namhafte Unternehmen und Institutionen aus Schleswig Holstein gegründet um Kompetenzen aus den Bereichen Gesundheitswirtschaft, Medizintechnik und IT zu bündeln und maßgeschneiderte Lösungen und Dienstleistungen für das Gesundheitswesen von Morgen zu realisieren.
medRegio unterstützt und berät sowohl Leistungserbringer, Kostenträger und politische Institutionen, wie auch Technologie Unternehmen bei der Projektentwicklung und Durchführung.
Weitere Informationen unter: http://www.medregio.de
03.09.2009