Computervisualisten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg entwickeln auf der Basis von 3D-Patientenmodellen ein interaktives chirurgisches Lern- und Trainingssystem für die Ausbildung von Medizinern. In einem jetzt vom Bundesforschungsministerium bewilligten Forschungsprojekt "Surgery-Tube" wird in den nächsten drei Jahren ein Webportal entstehen, in dem die Studierenden interaktiv 3D-Modelle von Patienten und chirurgischen Instrumenten benutzen können. Sie erlernen und erproben virtuell verschiedene operative Eingriffe. Bei der Nutzung stehen minimal-invasive Eingriffe unter der Nutzung neuer Instrumente und Operationstechniken im Vordergrund.
Die Magdeburger Informatiker um Prof. Bernhard Preim von der Arbeitsgruppe Visualisierung sind Teil eines BMBF-geförderten Forschungsvorhabens, das die neuen Techniken des Web2.0 für die chirurgische Aus- und Weiterbildung ermöglichen möchte. Sie arbeiten mit Chirurgen der Universität Lübeck um den renommierten Leberchirurgen Prof. Hans-Peter Bruch, mit Informatikern der RWTH Aachen um den Web-2.0-Spezialisten Prof. Wolfgang Prinz, mehreren Firmen und die Magdeburger Arbeitsgruppe Visualisierung unter der Leitung von Prof. Bernhard Preim zusammen.
Via uni-magdeburg.de
29.06.2010
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