Krankenakten aufrufen, Mails lesen, Aufgaben abhaken oder auch Patienten informieren, ja vielleicht sogar unterhalten – das und viele andere Einsatzmöglichkeiten bieten Tablet-PCs theoretisch am Krankenbett in Kliniken. Was im Moment noch sehr nach Zukunftsmusik klingt, wird zumindest in der Uni-Klinik Berlin auf die Praxistauglichkeit untersucht. Das Computerforum CIO hat dazu Martin Peuker, den Vize-CIO der Berliner Charite interviewt.
Seine klare Botschaft: Viele Aufgaben aus dem harten Klinikalltag sind noch gar nicht hinreichend untersucht und zwar unabhängig von den verschiedenen Herstellern. Ob Apple, Smartphones von Blackberry, Galaxy Tab oder andere IT-Hersteller, die einzelnen Plattformen hätten viele Vor- und Nachteile im Krankenhausalltag, so der Computerexperte. Derzeit werden in einigen Pilotbereichen rund 100 Geräte getestet, nach Abschluss der Evaluierungsphase sollen insgesamt bis zu 1000 Tablets in der Charite zum Einsatz kommen, so Peuker. Nur eines steht jetzt schon fest: Mitarbeiter aus der Berliner Klinik werden - wenn die Testphase zu Ende ist - keine eigenen Tablet-PCs mit zur Arbeit bringen dürfen.
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09.06.2011
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