Blitzblauer Himmel, hohe Palmen, weißer Sandstrand: Was so im Film weitergeht, kann nur in Bremen beginnen: Drei volle Drehtage an der Weser bei strahlendem Sonnenschein. Unter der Regie von Franziska Meyer Price drehte das 33köpfige Team von Jumping Horse Film das nordmedia geförderte Familienabenteuer HERR DER SIEBEN MEERE.
In Bremen hatte die Crew viele Motive auf dem Zettel: das Gästehaus der Universität auf dem Teerhof, die Fußgängerzonen in der City, die Töpferwerkstatt bei der AWO. Produzent Frank Kaminski: „Da unsere Motive sehr eng zusammen liegen, konnten wir unkompliziert und ohne großen logistischen Aufwand bis zu 3 Motivumzüge am Tag bewältigen.“
Zentralmotiv war ein Reihenhaus im neu gebauten Bremer Stadtteil Weidedamm. Hier lebt die Filmfamilie, die aus Bremen kommen soll. Das wird auch in der Exposition der Geschichte zu sehen sein – mit vielen typischen Bremer Stadtansichten. Produzent Frank Kaminski zeigt sich von der Frische Bremens angetan:
„Bremen bietet unverbrauchte und optisch sehr interessante Motive einer mittelgroßen deutschen Stadt und bildet damit den perfekten Rahmen für die Exposition der Geschichte.“
Die Story: Ein Segeltörn durch die Karibik für die Bremer als Familientherapie. So schön hatte sich das Christian Vesens (Christoph M. Ohrt) vorgestellt, denn sein Familienleben läuft nicht gerade gut. Vor knapp zwei Jahren hat er in die Familie von Billy (Ann Kathrin Kramer) eingeheiratet, wird aber von den beiden Stiefkindern bestenfalls ignoriert. In der Karibik (gedreht wird in der Dominikanischen Republik) kommt es zu vielen Gefahren und Abenteuern, denen die Familie ausgesetzt sind, bis sie erkennen, dass sie nur gemeinsam der misslichen Situation entkommen können. Als sie am Ende die Karibik wieder verlassen, sind die Vesens das geworden, was sie immer sein wollten: eine Familie.
"Für die nordmedia ist es ein schöner Erfolg, dass eine Samstag Abend-Primetime-Produktion in Bremen gedreht wird und sich der Motivreichtum Bremens in der Branche zunehmend herumspricht", sagte Jochen Coldewey, Leiter der Förderung bei nordmedia, beim Besuch der Dreharbeiten.
Sendetermin ist voraussichtlich im Frühjahr 2006 auf Sat.1, zeitgleich zum Fernsehtermin soll der Film auch auf VHS/DVD erscheinen.
31.08.2009
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