
Regisseur Stefan Schaller © Sebastian Woithe
Der nordmedia-geförderte Spielfilm 5 JAHRE LEBEN von Stefan Schaller ist auf dem 34. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken am 26. Januar 2013 mit dem Interfilm-Preis und dem Preis der Jugendjury ausgezeichnet worden. Der u.a. in Bremen gedrehte Film über das Schicksal des Deutschtürken Murat Kurnaz, der fünf Jahre im Gefangenenlager Guantanamo Bay inhaftiert war, feierte in Saarbrücken Weltpremiere.
Drehbuchautor und Regisseur ausgezeichnet worden. 5 JAHRE LEBEN ist sein Abschlussfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg und wurde von der Teamworx Television & Film GmbH in Koproduktion mit Studio Babelsberg, Cineplus und der Filmakademie Baden-Württemberg produziert.

das Team von FÜNF JAHRE LEBEN bei der Weltpremiere in Saarbrücken © Sebastian Woithe

Murat Kurnaz © Sebastian Woithe
Die Begründung der Interfilm-Jury (Brigitte Affolter, Dr. Julia Helmke, Harald Koberg, Marisa Villareale):
"Dies ist die Geschichte eines Mannes, der fünf Jahre in Guantanamo gefangen war. Der Film zeigt einen Ausschnitt davon. Überzeugend gespielt mit beklemmend realer Perspektive provoziert der Film die Frage nach Menschlichkeit und Würde. Dem Zwang zu gestehen setzt er sein eigenes Bekennen entgegen. Ein Plädoyer für die Kraft des Willens und gegen das Vergessen."

FÜNF JAHRE LEBEN
Die Begründung der Jugendjury (Stella Kirpoglou, Laura Maurer, Jörn Michaely, Jan Schröder, Hannah-Lisa Paul):
"Unfassbar und schockierend. Zwar war uns das Gefangenenlager an jenem Ort bekannt, dennoch war es erschütternd, in diesem Film vor Augen geführt zu bekommen, wie physische, und vor allem mit welchen Methoden psychische Folter auch heute noch ausgeübt wird (...) Ein Mensch gerät unschuldig in den Verdacht, ein Terrorist zu sein und rutscht in eine Foltermaschinerie - Eine wahre Begebenheit, die mit überzeugenden Darstellern packend inszeniert wurde und uns für die Geschichte und das Schicksal des Gefangenen einnimmt (...)."
Weitere Informationen: www.max-ophuels-preis.de
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